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KÜNSTLER/INNEN F - M

Photo of Amin  Farzanefar Amin Farzanefar

Photo of Amin  Farzanefar

Amin Farzanefar studierte Islamwissenschaften und Germanistik. Er arbeitet als freier Journalist für Print- und Hörfunk. 2005 erschien sein Buch »Kino des Orient – Stimmen aus einer Region« im Verlag Schüren in der Edition ARTE, die erste umfangreiche deutschsprachige Monographie zum Kino des Nahen und Mittleren Ostens. Zu den Retrospektiven und Filmreihen, die er kuratierte zählen u.a. Forever Young – Mumienfilme aus 9 Jahrzehnten, Tüpisch Türkisch (2006-08), Der lachende Orient (2009) und die arabisch-iranische Filmwoche der Heinrich-Böll-Stiftung WELL PLAYED (2007-09). Als Filmkritiker besucht er regelmäßig Filmfestivals u.a. in Iran, Kairo, Afghanistan, Türkei und Tunesien.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
FILMEN UNTER EINFLUSS

Photo of Pegah  Ferydoni Pegah Ferydoni

Photo of Pegah  Ferydoni
© Stephan Holz

Pegah Ferydoni wurde in Teheran/Iran geboren. Bekannt wurde sie durch die ARD-Vorabendserie Türkisch für Anfänger. 2006 gewann sie mit dieser Serie den Grimme Preis in der Kategorie Unterhaltung. Seit ihrem 17. Lebensjahr spielte sie in zahlreichen deutschen Fernsehproduktionen wie Soko München, Tatort, Der Kriminalist oder Großstadtrevier. Im Kino war sie unter anderem in den Produktionen Peer Gynt, A Day of Life, Zweiohrküken. 2006 war sie in der Inszenierung Schwarze Jungfrauen von Feridun Zaimoğlu & Günter Senkel (Regie: Neco Çelik) am Hebbel am Ufer zu sehen. Außerdem ist sie Sängerin und Frontfrau der 2002 gegründeten Band Shanghai Electric. 2009 gewann der Film Woman wihout Men von Shirin Neshat den Silbernen Löwen in Venedig, in dem Pegah Ferydoni eine der Hauptrollen spielte.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
HAPPY REVOLUTION
UND DER HERR SCHUF DIE KUH

Photo of Federica  Folco Federica Folco

Federica Folco (Uruguay) arbeitet mit nationalen und internationalen KünstlerInnen wie no tan solo, Maravillosa und Titán zusammen. Sie ist Leiterin des bedeutenden Tanzstudios La Compañía in Uruguay. Außerdem arbeitet sie mit Jugendlichen in Gefängnissen und koordiniert das In betweens of Movement-Project, MEC Platform 2008. Folco ist Mitglied des Südamerikanischen Tanznetzwerkes und der Tanzvereinigung in Uruguay.

Am Ballhaus Naunynstraße war Federica Folco zusammen mit Josie Cáceres im Rahmen von project in/out, kuratiert von Wagner Carvalho, mit ihrem Tanzstück Maravillosa im Mai 2009 zu sehen

Inszenierungen/Veranstaltungen:
MARAVILLOSA

Photo of Sohel Altan  G. Sohel Altan G.

Photo of Sohel Altan  G.

Sohel Altan G. wurde 1989 in Berlin geboren. Bereits früh fing er an, sich in der Schauspielwelt zu etablieren. Erste Schritte im Theater machte er ab 2005 im Ballhaus Naunynstraße, am Hebbel am Ufer und am Saalbau Neukölln (Heimathafen Neukölln). Er war auch im Rahmen von Festivals wie 100° und dem Diyalog TheaterFest auf der Bühne zu sehen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
VERRÜCKTES BLUT

Photo of Stephan  Geene Stephan Geene

Photo of Stephan  Geene
© MAI.FOTO Ute Langkafe

(geb. 1961 in Bonn) arbeitet als Autor, Filmemacher und Kurator in Berlin. Er ist Mitbegründer des Berliner Buchladen und Verlags b_books. Zu seinen Publikationen zählt u.a. money aided ich-design (1998). Aus einem dreijährigen Projekt an der Jan Van Eyck Academy Maastricht zu Avantgarde, Film, and Biopolitics entstehen zur Zeit verschiedene Publikationen. Von 1996 bis 2007 war er an der Produktion der kollektiven WG-Soap Le Ping Pong d’Amour beteiligt; nach einigen gemeinsamen Filmen, u.a. Bartlebey (1999), zusammen mit Judith Hopf, entstand 2006 sein erster langer Spielfilm After Effect. Zur Zeit entwickelt er mit Esther Buss das Drehbuch zu einem nächsten Spielfilmprojekt Früher Erwachen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:

Photo of Godehard  Giese Godehard Giese

Photo of Godehard  Giese
© Nicola Pehle

Godehard Giese wuchs in Hamburg auf. Nach einem Studium der Germanistik und Italianistik an der Humboldt-Universität Berlin, studierte er von 1997 bis 2001 Schauspiel an der Hochschule der Künste Berlin. Im Anschluß war er zwei Jahre im Festengagement am Stadttheater Hildesheim, wo er auch seine ersten Erfahrungen als Regisseur sammelte. Seit 2003 arbeitet er als freiberuflicher Schauspieler und Regisseur an diversen Theatern (u.a. Hebbel am Ufer Berlin, Schauspiel Köln, Sophiensaele Berlin, Staatstheater Stuttgart, Thalia Theater Hamburg, Theaterhaus Jena, TiF Dresden) und für Film- und Fernsehproduktionen (u.a. Lila Lila, Tatort, Die Akte Golgatha, Viva Europa!, Der Novembermann).

Inszenierungen/Veranstaltungen:
SCHNEE

Photo of Ayla  Gottschlich Ayla Gottschlich

Photo of Ayla  Gottschlich
© Archiv 7. November

Ayla Gottschlich ist in Berlin geboren und aufgewachsen. 1998 ging sie für ein Jahr in die USA. Sie arbeitete für verschiedene Filmproduktionen in Berlin. 2004 drehte sie ihren ersten Dokumentarfilm Ein Kuckuck nimmt auch keine Dohle als Mann.

Seit 2004 studiert sie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Dort entstanden 2006 der Dokumentarfilm Pizza Punjabi und 2008 Bana Bak - Schau mich an.

Am Ballhaus Naunynstraße realisierte sie zusammen mit Jugendlichen Volume III der Kiez-Monatsschau.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
KIEZ-MONATSSCHAU: NACHRICHTEN AUS DER NAUNYNSTRASSE III

Photo of Antje  Görner Antje Görner

Photo of Antje  Görner

Antje Görner spielte über lange Jahre am (ehemaligen) Orphtheater unter der Regie von Truckenbrodt, Horn und Schmieder. U.a. wurde sie zu Festivals und Gastspielen in Kasachstan, der Ukraine, Weißrussland, Russland, Polen, Bulgarien und Deutschland eingeladen. Antje Görner hat sich in der Freien Theaterszene Berlins mit ihrer unverwüstlichen Stimme und genreübergreifenden Arbeiten in den Bereichen Schauspiel, Tanz und Performance einen Namen gemacht.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
AUFBRUCH AUS TROJA

Photo of Teresa  Hahn Teresa Hahn

Photo of Teresa  Hahn

Teresa Hahn studiert Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und ist als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Sie assistierte an den städtischen Bühnen Osnabrück. Sie stattet sowohl Film- wie auch Theater- und Tanztheaterproduktionen aus. So ist sie z.B. Austatterin für Kat Valastur/adlibdances, deren Produktion so many gens darks nach Athen und auf die Tanztage 2010 eingeladen wurde. Beim Spieltriebe Festival für zeitgenössisches Theater Osnabrück arbeitete sie für A(II) rh+, am BHC in Berlin an Ein Traumspiel.

Kampf. Landschaft danach ist ihre erste Arbeit am Ballhaus Naunynstraße.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
KAMPF. LANDSCHAFT DANACH

Photo of Recai  Hallaç Recai Hallaç

Photo of Recai  Hallaç
© Archiv 7. November

Recai Hallaç ist deutschtürkischer Regisseur, Schauspieler, Rezitator und literarischer Übersetzer aus dem Türkischen. In Deutschland war er zunächst als Redakteur, Sprecher und Schauspieler bei der ARD, insbesondere dem WDR und der Deutschen Welle tätig. Eigene Theaterprojekte führten ihn nach Österreich und Zypern. Mit dem Theater an der Ruhr, wo er zuvor ein halbes Jahrzehnt unter Roberto Ciulli als Schauspieler arbeitete, trat er auch in Bogota, Istanbul, Kairo, Sarajevo und Teheran auf. 2008 gründete er den Berliner Verlag Edition Galata, für den er die Novelle Der wundersame Mandarin von Aslı Erdoğan und den Roman Patasana von Ahmet Ümit ins Deutsche übersetzte. Hallaç arbeitet auch als Rezitator. 2006 sprach er den Teekoch aus dem Roman Schnee von Orhan Pamuk für eine Hörspielfassung des NDR und des Deutschlandradios.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
DAS MÄRCHEN VOM LETZTEN GEDANKEN

Photo of Modjgan  Hashemian Modjgan Hashemian

Photo of Modjgan  Hashemian
© Dominique Willnauer

Modjgan Hashemian, Choreographin und Tänzerin, hat ihre Ausbildung als Choreographin an der Ernst-Busch-Hochschule für Schauspielkunst in ihrer Heimatstadt Berlin absolviert und blickt auf eine vielfältige, tänzerische Vergangenheit zurück. Ihre persischen Wurzeln sind wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit. Modjgan Hashemian hat sich nach Ihrer Ausbildung zur Tänzerin verstärkt der Choreographie zugewendet. In ihren Tanzgeschichten setzt sie sich mit der Sprache, der Bewegung, den Themen und Szenen des täglichen Lebens auseinander und nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch den Alltag verschiedener Kulturen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
MOVE IN PATTERNS
DON’T MOVE
GAME OVER

Photo of Theresa  Henning Theresa Henning

Photo of Theresa  Henning

Theresa Henning, geboren 1984 in Halle, schloss 2009 ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin ab. Seit 2005 war sie u.a. in Berlin–Belgrad (3. Stock Volksbühne), im Deutschen Theater Berlin in Pizzicato (Regie: Victor Bodó), in Motortown und in Baal in der Regie von Christoph Mehler zu sehen, außerdem 2007 in Seid hingerissen von euren tragischen Verhältnissen (Text und Regie René Pollesch) und 2008 am Schauspielhaus Magdeburg als Julia in Romeo und Julia in der Regie von Anette Pullen. Im Jahr 2011 schrieb sie mit Jean Philippe Adabra das Buch für den Kinofilm "Der neue Eichinger" und führte bei dem Film Regie.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
BLOODSHED IN DIVERCITY
DER KLEINE BRUDER DES RUDERERS

Photo of Jens  Hillje Jens Hillje

Photo of Jens  Hillje
© Lutz Knospe

Jahrgang 1968. Aufgewachsen in Mailand, München und Landshut. 1989 bis 1995 Studium der Angewandten Kulturwissenschaften in Perugia, Hildesheim, Berlin. 1990 bis 1995 Schauspieler, Autor, Regisseur bei freien Theatergruppen in Hildesheim und Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen. 1996 Dramaturgie für die Berliner Festwochenproduktion Recherche Faust/Artaud (Regie: Thomas Ostermeier). 1996 bis 1999 Ko-Leiter und Dramaturg der Baracke des Deutschen Theaters. Von 1999 bis 2009 Mitglied der Künstlerischen Leitung und Chefdramaturg der Schaubühne am Lehniner Platz. Arbeit als Dramaturg mit Falk Richter seit 2000 und u.a. mit Barbara Frey, Christina Paulhofer, Árpád Schilling, Grzegorz Jarzyna, Tom Kühnel, Sebastian Nübling, Rafael Sanchez.
 

 

Inszenierungen/Veranstaltungen:
VERRÜCKTES BLUT

Photo of Alexander von  Hugo Alexander von Hugo

Photo of Alexander von  Hugo
© MAI.FOTO Ute Langkafel

Alexander von Hugo wurde in Wuppertal geboren. Erste Engagements bereits als Kind am Wuppertaler Opernhaus, u.a. in Oliver Twist sowie Ensemblemitglied am Kinder- und Jugendtheater Wuppertal. Ab 2002 Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Am bat - Studiotheater der HfS Ernst Busch war er in Baal (Regie: Veit Schubert) und in Richard III (Regie: Julie Pfleiderer) zu sehen. Teilnahme am Regietreffen der Körberstiftung am Thalia Theater, Hamburg. An der Berliner Schaubühne wirkte er in Maria Stuart (Regie: Luk Perceval) mit und im Rahmen des FIND 6 Festival in dem Stück Orient Express (Regie: Enrico Stolzenburg). Bei der internationalen Koproduktion The Borges Project beim ITI Unesco Weltgipfel in Manila 2006 war er an der Stückentwicklung und als Schauspieler beteiligt. Bis 2008 festes Ensemblemitglied am Theater Heilbronn. Im Rahmen von DOGLAND am Ballhaus Naunynstraße war er in dem Stück Der Besuch zu sehen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
DER BESUCH

Photo of Kemal  Hür Kemal Hür

Photo of Kemal  Hür
© Archiv 7. November

Kemal Hür wurde 1968 in Ostanatolien geboren und lebt seit 1980 in Berlin. Nach dem Studium der Germanistik, Soziologie und Theater- und Filmwissenschaft an der Freien Universität arbeitete er zunächst als Dolmetscher. Seit 2000 ist er freier Journalist und als Radio- und Fernsehreporter hauptsächlich für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten tätig, u. a. für die Programme Kontraste (ARD), Abendschau (rbb), Funkhaus Europa (WDR, RB), Stilbruch (rbb), Inforadio (rbb), Kulturradio (rbb). Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf migrationspolitischen Themen

Inszenierungen/Veranstaltungen:
KIEZ-MONATSSCHAU: NACHRICHTEN AUS DER NAUNYNSTRASSE II

Photo of Çağla  Ilk Çağla Ilk

Photo of Çağla  Ilk
© Archiv 7. November

Cağla İlk studierte Architektur an der Mimar Sinan Universität in Istanbul und an der TU Berlin. Sie arbeitet im Schnittfeld von Kunst, Urbanistik und Architektur und war an verschiedenen interdisziplinären Projekten und Publikationen  beteiligt: ErsatzStadt Istanbul an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin 2003; Co-Edition für das Buchprojekt Self Service City: Istanbul, Berlin 2004; 1. Internationale Woche für Informelles Bauen Berlin – Rent a Room, Berlin 2005; Reloading Kreuzberg, Berlin 2006. X-Wohnungen, Berlin-Neukölln 2008.

Seit 2008 ist sie als künstlerische und wissenschaftliche Mitarbeiterin für das interdisziplinäre Projekt Die Migration von Räumen – Placemaking im Fokus von Migration und Mauerfall, tätig. Sie ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Forum Berlin Istanbul e.V. (FBI).

 

Inszenierungen/Veranstaltungen:
KAHVEHANE: TURKISH DELIGHT – GERMAN FRIGHT?
SCHATTENSTIMMEN
VERRÜCKTES BLUT

Photo of Afagh  Irandoost Afagh Irandoost

Photo of Afagh  Irandoost

Afagh Irandoost wurde im Iran geboren und lebt seit 2006 in Berlin, wo sie an der UDK Kunst und Architektur studiert. Sie ist Mitglied des Vereins Iranischer Architekten in Europa und entwickelte 2008 mit deren Unterstützung das Projekt 5 Räume, eine Rauminstallation mit Schwerpunkt Kommunikation. Zur Zeit arbeitet sie an einem Videoprojekt bei Prof. Katherina Sieverding und ist Mitglied des Netzwerks junger Iraner in Berlin.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
TEMPORARY MUSEUM OF SUBJECTIVE HISTORIES, TEHRAN-BERLIN, 1979–2009

Photo of Aloysius  Itoka Aloysius Itoka

Photo of Aloysius  Itoka
© MAI.FOTO Ute Langkafel

Aloysius Itoka wurde in Liberia, West-Afrika, geboren. In New York, wo er fünf Jahre lebte, absolvierte er eine Schauspiel- und Tanzausbildung an der Buffalo Universität. In dieser Zeit trat er u.a. an dem renommierten Dance Theater of Harlem an der Metropolitan Oper auf. Seit 1989 lebt und arbeitet er in Berlin, u.a. als Solotänzer am Friedrichstadt Palast in der Revue City Lights. Nach einem intensiven Sprachstudium führte er 1992 Regie bei der Satire Endstation Asyl, die er auch schrieb, im Ratibor Theater Berlin. Seit 1995 arbeitet er hauptsächlich als Schauspieler und Sprecher fürs Fernsehen, darunter zahlreiche Rollen in TV-Krimis (u.a. Tatort und Polizeiruf 110). Im Kinofilm Winterreise (2006) war er neben Sepp Bierbichler zu sehen. Im James Bond-Thriller Casino Royale synchronisierte er den Bösewicht, und dem deutschen Fernsehpublikum ist er als der archetypische Joshua Obote aus der Telenovela Sturm der Liebe bekannt.

Im Rahmen des Festivals DOGLAND stand er für die Inszenierung Schattenstimmen von Feridun Zaimoglu & Günter Senkel, in der Regie von Nurkan Erpulat (2008) auf der Bühne.

 

Inszenierungen/Veranstaltungen:
SCHATTENSTIMMEN

Photo of Rahel Johanna  Jankowski Rahel Johanna Jankowski

Photo of Rahel Johanna  Jankowski

Rahel Johanna Jankowski wurde in Leipzig geboren und begann mit fünf Jahren eine Musikausbildung für Geige und Gesang. Nach ihrem Abitur am Georg-Friedrich-Händel-Musikgymnasium begann sie mit ihrem Studium der Französischen Philologie und Musikwissenschaft. Sie wirkte an zahlreichen Musikproduktionen u.a. in Luxemburg, Finnland und Namibia mit. Von 2002 bis 2006 war sie Mitglied des Jugendtheaters Namasté in Esch-sur-Alzette (Luxemburg), wo sie einige Jahre lebte. Sie spielte bisher u.a. die Jüdin Lea in Resistenz (Staatstheater Luxemburg), die Sally in Holden, die Hauptrolle der Sheherazade in Gilgamesch (u.a. Ruhrfestspiele Recklinghausen) und 2008 die (namenlose) Hauptrolle in Auf hoher See (Theater O. N., Berlin).

Inszenierungen/Veranstaltungen:
VERRÜCKTES BLUT

Photo of Pedro  Kadivar Pedro Kadivar

Photo of Pedro  Kadivar

Pedro Kadivar wurde in Shiraz/Iran geboren und immigrierte 1983 nach Paris. Parallel zu seinem Literatur- und Theaterwissenschaft an der Sorbonne Nouvelle in Paris arbeitete er ab 1988 als Regieassistent in verschiedenen Pariser Theatern. Seine erste Regiearbeit am Theater legte er 1993 mit Heiner Müllers Todesanzeige vor. 1993 trat er ein Forschungsstipendium als Doktorand an der Universität Paris III an, wo er zugleich als Lehrbeauftragter tätig wurde. Beeindruckt von Berlin und einem Treffen mit Heiner Müller 1992 lässt er sich 1996 in Berlin nieder, wo er als Regieassistent am Deutschen Theater und Baracke in Berlin sowie am Düsseldorfer Schauspielhaus arbeitet. 2002 promoviert er am Institut für Romanistik der Humboldt Universität zu Berlin (Marcel Proust ou Esthétique de l’entre-deux, Paris, L’Harmattan), wo er seitdem als Lehrbeauftragter tätig ist. Er inszeniert in Berlin In der Einsamkeit der Baumwollfelder von Bernard-Marie Koltès im Januar 2003. Im Februar 2006 inszeniert er im Pergamonmuseum in Berlin sein eigenes Stück Herbststück - An einem Herbsttag irgendwo, den ersten Teil einer Theatertetralogie,  der 2007 in der renommierten französischen Zeitschrift „Les Temps Modernes“ veröffentlicht wurde. Im Juni 2007 folgt die Inszenierung seines Stücks Sprachlos im Pergamonmuseum in Berlin. Das zweite Stück seiner Tetralogie Pièce d’hiver – Une visite au musée (Winterstück – Ein Museumsbesuch) wurde 2008 mit dem Preis Aide à la création des Centre National du Théâtre in Paris ausgezeichnet.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
SHAB-E YALDAA: L’ECRITURE FEMININE
HAPPY REVOLUTION

Photo of Daniel  Kahn Daniel Kahn

Photo of Daniel  Kahn
Ute Langkafel, Maifoto

Daniel Kahn, der aus Detroit stammt und als jüdisch-amerikanischer Komponist, Musiker und Schauspieler in Berlin lebt, spielt eine zentrale Rolle in der internationalen Klezmer-Szene. Er studierte Schauspiel, Regie und Dramatik an der University of Michigan, arbeitete als Barpianist, leitete in New Orleans Punk-Straßenparaden und inszenierte an verschiedenen amerikanischen Bühnen Brecht u.a.

In Berlin gründete er The Painted Bird, in dem Musiker aus New York und Berlin zusammenkommen, um Verfremdungsklezmer zu produzieren – ein unauthentisches Gebräu mit radikalen Texten, das auch als Yiddish Punk Cabaret firmiert.

Daniel Kahn spielt ein breites Spektrum an Instrumenten und Genres. Er hat bereits mehrfach mit Michael Ronen und im Zusammenhang mit dem Conflict Zone Arts Asylum gearbeitet. Am Ballhaus Naunynstraße hat er im Januar 2010 die Musik für Die lange Nacht des gebrauchten Juden, eine Ensemble-Lesung von Maxim Billers autobiographischem Roman, besorgt.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
WARTEN AUF ADAM SPIELMAN
DIE LANGE NACHT DES GEBRAUCHTEN JUDEN

Photo of Hülya  Karcı Hülya Karcı

Photo of Hülya  Karcı
© Privat

Hülya Karcı wurde in Izmir geboren. Sie studierte türkische Linguistik und Literatur an der Ankara Universität sowie Dramaturgie an der Dokuz Eylül Universität in Izmir. Als Dramaturgin bearbeitete sie u. a. Theaterstücke für Kinder aus 1000 und eine Nacht. Seit sechs Jahren leitet sie den Theaterbereich des Mädchencafés Schilleria (Berlin-Neukölln). Für ihre Arbeit wurde sie im November 2007 mit einem Preis der »Initiative Hauptstadt Berlin« ausgezeichnet.
2007/08 hat sie das deutsch-türkische Theaterprojekt Wahrnehmen und Verändern im Rahmen des Mädchen-Austauschsprogramms Neukölln–Izmir Ciğli durchgeführt. 2008 realisierte sie zusammen mit der Sulukule Plattform (Istanbul) ein Theaterprojekt mit Roma-Kindern in Sulukule und mit der Unterstützung der Olof Palme Stiftung ein Theaterprojekt mit Jugendlichen in Tunceli in der Türkei.
Neben der Kinder- und Jugendarbeit ist sie auch im Seniorenbereich tätig. Unter anderem leitet sie für das »Theater der Erfahrungen« (Berlin) die interkulturelle Theatergruppe Die Sultaninen. Als Jurymitglied ist sie bei den Berliner Kunst- und Kulturämtern und beim Kinder- und Jugendtheaterwettbewerb Neuköllner Globus tätig.

 

Inszenierungen/Veranstaltungen:
FERIENLAGER – DIE 3. GENERATION

Photo of Hanna  Keller Hanna Keller

Photo of Hanna  Keller

Hanna Keller studierte Kulturwissenschaften, Soziologie und Europäische Ethnologie in Berlin und London. 2004 konzipierte und organisierte das Symposium und das Filmfest "Europe in Motion" gemeinsam mit Kultursprünge e.V. Seit 2005 ist sie Mitarbeiterin beim Forum der Berlinale. Von 2007 bis 2009 arbeitete sie als Kuratorin des Londoner Frauenfilmfestivals "Birds Eye View".

Inszenierungen/Veranstaltungen:
CALLING HOME

Photo of Katharina  Kellermann Katharina Kellermann

Photo of Katharina  Kellermann

Katharina Kellermann wurde 1983 in Hanau geboren und lebt in Frankfurt/Main. Seit dem Beginn ihres Studiums am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Giessen arbeitete sie für verschiedene Performances und Inszenierungen als Sounddesignerin und erarbeitete eigene Soundinstallationen. Ihre Projekte wurden u.a. in Hildesheim (Theaterhaus Hildesheim), Frankfurt (schauspielfrankfurt) und Essen (Pact Zollverein) präsentiert. Momentan arbeitet sie an ihrem Diplomprojekt (Hörstück) und mit der Gruppe SWOOSH LIEU an installativen Performanceprojekten.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
DER KLEINE BRUDER DES RUDERERS

Photo of Rain  Kencana Rain Kencana

Photo of Rain  Kencana
© Archiv 7. November

(geb. 1974 in Jakarta/Indonesien)

Im Alter von viereinhalb Jahren zog Rain, Kencana mit ihrer Mutter nach Berlin. Nach ihrer Fachhochschulreife 1995 machte sie eine Ausbildung zur Tontechnikerin und begann 2001 an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf (HFF) in Potsdam Montage zu studieren. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie freiberuflich bei zahlreichen Kurzfilmen, Musikvideos und Werbespots als Cutterin, u.a. mit Pepe Danquardt, Neelesha Barthel und Kool Savas. 2006 realisierte sie ihren ersten Dokumentarfilm Full of Fire (Regie und Schnitt), mit dem sie ihr Schnittstudium abschloss.

Inszenierungen/Veranstaltungen:

Photo of Jungsun  Kim Jungsun Kim

Jungsun Kim wurde in Seoul, Korea, geboren. Sie arbeitet als Choreographin, Tänzerin, Leiterin der Sun Day Project Group. Schon mit 9 Jahren trat sie als Tänzerin bei den Little Angels auf verschiedenen Bühnen in Europa und Asien auf. Sie studierte koreanischen Tanz an der Ihwa Universität und absolvierte ein Aufbaustudium der Choreographie an der Korean National University of Arts. Sie tanzte in der Daegu City Dance Group und bei Ahn Eun-Me Dance Company. Als Choreographin realisierte sie zahlreiche Projekte mit verschiedenen Theatergruppen sowie mit der National Opera Company of Korea. Zur Zeit lebt sie in Berlin und entwickelt eigene Stücke. 

Inszenierungen/Veranstaltungen:
CUPPA CHAR

Photo of Doris  Kleilein Doris Kleilein

Photo of Doris  Kleilein

Doris Kleilein arbeitet als Architektin und Autorin in Berlin. Nach ihrem Architekturstudium an der TU Berlin und an der University of Winnipeg in Kanada arbeitete sie in verschiedenen Architekturbüros u.a. bei Kees Christiaanse in Rotterdam. Seit 2005 ist sie als Redakteurin der Bauwelt (Fachzeitschrift für Architektur und Städtebau) in Berlin tätig. Sie ist Mitbegründerin des Büros bromsky, das in den Bereichen Architektur, Städtebau und Stadtforschung arbeitet (Preisträger Europan 2001).Zu den aktuellen Projekten des Büros bromsky zählt das Redesign des Foyers des Jüdischen Museums Berlin. Als Co-Kuratorin und Herausgeberin des gleichnamigen Katalogis zeichnet sie für das Tuned City Festival – zwischen Klang- und Raumspekulation, Berlin 2008, verantwortlich.

 

Inszenierungen/Veranstaltungen:
KAHVEHANE: TURKISH DELIGHT – GERMAN FRIGHT?

Photo of Katharina  Koch Katharina Koch

Photo of Katharina  Koch

Nach ihrer Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Tanz, die sie in Hamburg, Stuttgart und Berlin absolvierte, steht Katharina Koch seit 1996 auf den Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. So beispielsweise im Etablissement Ronacher in Wien (Amália Balásh in Sie liebt mich), dem Palladium Theater in Stuttgart (Mme de la Grande Bouche in Die Schöne und das Biest) oder dem Staatstheater Kassel (Hildy in On the Town).

In ihrer Heimatstadt war Katharina Koch u.a. im Theater am Kurfürstendamm, dem Tipi oder im Theater am Potsdamer Platz zu sehen. Zuletzt spielte sie in Berlin die Rolle der Ann Darrow in der Welturaufführung des Musicals King Kong im Kleinen Theater am Südwestkorso. Neben den zahlreichen Musical- und Revueproduktionen war sie auch in Klassikern wie z.B. Die Jungfrau von Orléans oder in Die Ratten zu sehen.

Katharina Koch ist außerdem in Lesungen und Konzerten zu erleben und entwarf mit Käthe kocht ...keine Schokolade! ihr erstes Soloprogramm, welches mit großem Erfolg u.a. auf dem Theaterschiff Stuttgart zu sehen war.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
LÖ BAL ALMANYA

Photo of Hans-Werner  Kroesinger Hans-Werner Kroesinger

Photo of Hans-Werner  Kroesinger
© david baltzer/bildbuehne.de

Hans-Werner Kroesinger, geboren 1962 in Bonn, gilt als einer der wesentlichen Vertreter des dokumentarischen Theaters im deutschsprachigen Raum. Der Regisseur und Autor studierte von 1983 bis 1988 "Drama, Theater, Medien" am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen. 1989/90 war Kroesinger als künstlerischer Mitarbeiter an Heiner Müllers Hamlet/ Hamletmaschine am DT Berlin beteiligt. Im Rahmen der Theaterskizzen war 1997 seine Arbeit Don’t look now auf der documenta x in Kassel zu sehen. In den letzten Jahren inszenierte Hans-Werner Kroesinger am Bayerischen Staatsschauspiel, dem ZKM Karlsruhe und der Staatsoper Stuttgart, an der Shouwburg Rotterdam und in Berlin an der Volksbühne, dem Berliner Ensemble, dem Theater Hebbel am Ufer und den Sophiensaelen. In seinen vergangenen Arbeiten beschäftigte sich Hans-Werner Kroesinger mit Themen wie dem Eichmann-Prozeß, dem Deutschen Herbst, dem Militäreinsatz im Kosovo und der Geschichte des Kolonialismus in Afrika. Im Januar 2012 hatte seine Arbeit Wellenartillerie Telefunken am Hebbel am Ufer Premiere. THE TV NEXT DOOR im Rahmen von § 301 war seine erste Arbeit am Ballhaus Naunynstraße.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
§ 301 – DIE BELEIDIGTE NATION

Photo of Mu-Yi  Kuo Mu-Yi Kuo

Sie wurde 1972 in Taipei, Taiwan, geboren. Nach einem Studium an der Chinesischen Kulturuniversität in Taipei arbeitete sie von 1995-97 für verschiedene Tanzcompagnien in Taiwan, u.a. Legend Lin Dance Theater und Capital Ballet, Taipei. In Deutschland studierte sie zunächst weiter Tanz an der Essener Folkwang Hochschule. Von 1998-2000 arbeitete sie mit den Choreografen Rodolpho Leoni und Rainer Behr und von 2003-2007 war sie Mitglied des Folkwang Tanzstudio (FTS) unter der Leitung von Henrietta Horn. Während dieser Zeit arbeitete sie mit zahlreichen Choreografen, u.a. Pina Bausch, Eun Me Ahn, Michele Anne de Mey & Thierry de Mey. Mit FTS tourte sie durch Europa, Asien und Afrika. Seit 2007 arbeitet sie freiberufliche als Tänzerin und unterrichtet.

Am Ballhaus Naunynstraße ist sie in dem Tanzstück Cuppa Char von Canan Erek zu sehen (Premiere 7.5.2009)

Inszenierungen/Veranstaltungen:
CUPPA CHAR

Photo of Niels  Kurvin Niels Kurvin

Photo of Niels  Kurvin
© Archiv 7. November

Niels Kurvin, Jahrgang 1975, geboren und aufgewachsen in München. Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Studio Chemnitz (Abschluss 2000). Es folgte ein dreijähriges Engagement am Theater Aachen mit vielen Rollen von Klassik bis Rock und drei Inszenierungen mit dem Theater JugendClub. Anschließend Gründung der Gruppe aeneki in Berlin.

Performances: Rekrutierung der Argus Armee (2005/06/07). Fashionperformance: to.bear|bär.tragen, Mode aus gebrauchten Teddybären (2006/07), Jeder kocht sein eigenes Süppchen, Kochshow (2009). 

Inszenierungen: East meets west – Furcht und Schrecken in Erfurt von Mickey McCooper, Theater-Roadmovie (2004), Mörder Kain von Christoph Klimke (2005), Lust auf was Anderes – canim baska bir sey istiyor von Wolfgang Vincke (2007), Kleist – statt der Augen grüne Gläser, Kleist-Hommage als Sprechtheater-Free-Jazz (2009).

Diverse Film- und Fernsehrollen; Gitarrist und Sänger der Band Postpank; seit 2010 Studium: Filmregie an der filmArche Berlin X-Berg.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
LUST AUF WAS ANDERES

Photo of Lukas  Langhoff Lukas Langhoff

Photo of Lukas  Langhoff
© Archiv 7. November

Lukas Langhoff, 1964 in Berlin geboren, assistierte ab 1992 bei Frank Castorf, Johann Kresnik und Christoph Schlingensief an der Volksbühne in Berlin und war von 1995 bis 1998 künstlerischer Leiter am Prater, der Nebenspielstätte der Volksbühne. Seit 1996 führt er Regie, u.a. am Schauspiel Leipzig, am Jungen Theater Göttingen, am Bremer Theater, am schauspielhannover, Schauspiel Magdeburg, Hans Otto Theater Potsdam, Maxim Gorki Theater, HAU und Ballhaus Naunynstraße Berlin. Zuletzt inszenierte Langhoff Adams Äpfel am HOT und demnächst hat er mit Ein Volksfeind am Theater Bonn Premiere.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
KLASSENTREFFEN – DIE 2. GENERATION
FERIENLAGER – DIE 3. GENERATION
WAS WILL N. IN DER NAUNYNSTRASSE?
PAUSCHALREISE – DIE 1. GENERATION

Photo of Zula  Lemes Zula Lemes

Photo of Zula  Lemes
© Jens Winter

Zula Lemes wurde in São Paulo geboren. In den Jahren 1974 bis 1988 studierte sie Tanz, Schauspiel und Gesang in Brasilien und Argentinien. Nach Fortbildungen in New York, Stockholm, Frankreich und Japan und verschiedenen Engagements als Sängerin, Schauspielerin, Lehrerin und Tänzerin kam sie Ende der 80er Jahre im Rahmen einer Europa-Tournee als Solotänzerin nach Deutschland und entwickelte hier mehrere Solo-Programme, u.a. mit dem Musiker und Theaterregisseur Marcelo Royo und Ismael Ivo. 1990 erhielt sie vom Berliner Senat den Preis für Beispielhafte Interkulturelle Jugendarbeit; 1993 erhielt sie ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg im Bereich Darstellende Kunst.

Neben ihren zahlreichen Solo-Arbeiten arbeitete sie mit international renommierten Companys wie Peter Brooks Company (Japan) oder Loyola Marymount Theater University (Los Angeles). Parallel zu Tanz und Theater tourte sie als Sängerin mit ihrer Band durch zahlreiche Länder in Europa. Im Rahmen des Festivals DOGLAND berät Zula Lemes ZEYBrEaK von Kadir Memiş alias »Amigo« dramaturgisch und choreografisch.

 

Inszenierungen/Veranstaltungen:
ZEY’BrEaK

Photo of Eva  Löbau Eva Löbau

lebt in Berlin. Sie ist Schauspielerin und Konzeptentwicklerin. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Eva Löbau ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Die Bairishe Geisha. Sie arbeitet meist freiberuflich, z. B. auf Kampnagel in Hamburg und in Berlin am HAU und in den Sophiensaelen. Seit 2001 arbeitet sie kontinuierlich mit der Regisseurin Angela Richter. Sie war u.a. Gast am Schauspiel Hannover, Stadttehater Basel und am TiF in Dresden. Zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen: u.a. Der Wald vor lauter Bäumen von Maren Ade, Knallhart von Detlev Buck und Hotel Verry Welcome von Sonja Heiss.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
TEHRAN BANOU – LADY TEHERAN

Photo of Gregor  Löbel Gregor Löbel

Photo of Gregor  Löbel

Jahrgang 1987. Aufgewachsen in Rostock und Umland. 2006 bis 2007 Freiwilliges Soziales Jahr – Kultur an der Schaubühne am Lehniner Platz in der Position des Assistenten der Theaterpädagogin und Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit. Anschließend Assistenzen/Praktika in den Bereichen Theaterregie (u.a. für Thomas Ostermeier) und Filmkamera. Lehre von 2008 bis 2009 im Hauptsitz von Emirates Shipping Line – Hong Kong, mit Zwischenstationen u.a. in den Agenturen von Neu-Delhi und Schanghai. Seit 2009 als freier Schauspieler tätig. Zwei Produktionen mit der Jugendtheatergruppe der Schaubühne am Lehniner Platz, namens Die Zwiefachen. Nach Verrücktes Blut ist Clash (Spielzeit 2010/11, Deutsches Theater Berlin) die zweite Zusammenarbeit mit dem Regisseur Nurkan Erpulat.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
VERRÜCKTES BLUT

Photo of Alper  Maral Alper Maral

Photo of Alper  Maral
© Archiv 7. November

Alper Maral wurde in Istanbul geboren. Als Komponist und Musiker lebt er in Istanbul, Berlin und Tokio. Er ist Doktorand der Musikwissenschaft und Komposition am Institut für Sozialwissenschaften der Ege Universität in Bornova-Izmir und komponierte über tausend Musikstücke. Darunter Soundtracks für Film und Theater, Symphonien, Kammeropern und auch Electro-Acustic Arbeiten. Über das Verhältnis von Musik und sozialem Kontext hat er zahlreiche Artikel verfasst und unterrichtet Komposition, Musikwissenschaft und Soundtechnologie an verschiedenen Universitäten. Diverse musikalische Formationen arbeiten mit seinen Kompositionen. Einige, sowie Control Voltage Project, Bornova Trio, A-415, Istanbul Baroque Community und Karınca Kabilesi, hat er selbst ins Leben gerufen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
WAS WILL N. IN DER NAUNYNSTRASSE?

Photo of Abbas  Maroufi Abbas Maroufi

Abbas Maroufi (*1957 Iran) lebt und arbeitet seit 1996 als Schriftsteller im Exil in Berlin. Im Jahr 2002 erhielt er das Arnold Zweig-Stipendium des Landes Berlin.
 Neben Gedichten, Erzählungen und Romanen schreibt er Theaterstücke und betreibt mit der Berliner Buchhandlung und dem Verlag Hedayat eine wichtige Anlaufstelle für iranische Exilliteratur. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Symphonie der Toten (1998), Die dunkle Seite (1998) und Im Jahr des Aufruhrs-Geschichte einer Liebe (2005).

Inszenierungen/Veranstaltungen:
UND DER HERR SCHUF DIE KUH

Photo of Michele  Meloni Michele Meloni

Wurde in Terralba, Italian, geboren. Er wuchs in Sardinien auf und studierte Tanz in Mailand an der M.A.S Dance Academy. Zu seinen Arbeiten mit verschiedenen Compagnien zählen u.a. die Animalibera Tanzcompagnie (Mailand), Ersiliadanza (Verona) und Projekte von Susanna Beltrami (Künstlerische Leiterin von L’accademia danca Mailand) und Michal Mualem. In Deutschland trat er zunächst in einem Stück des Nachwuchschoreografen J. Härtl in München auf. Anschließend zog er nach Berlin, um dort mit dem Theater Thikwa zu arbeiten.

Am Ballhaus Naunynstraße war er in dem Tanzstück Cuppa Char zu sehen (Premiere 7.5.2008).

Inszenierungen/Veranstaltungen:
CUPPA CHAR

Photo of Kadir »Amigo«  Memiş Kadir »Amigo« Memiş

Photo of Kadir »Amigo«  Memiş
© MAI.FOTO Ute Langkafel

(geb. 1974 in Bilecik/Türkei)

Amigo kam im Alter von zehn Jahren nach Berlin. Inspiriert durch die aufkommende Hip-Hop Kultur der Achtziger Jahre brachte er sich als Autodidakt das Tanzen auf der Straße selbst bei. 1993 gründete er mit seinem Freund Vartan Bassil die B-Boy Crew Flying Steps. 1994 und 2000 gewannen die Flying Steps den Weltmeistertitel im größten internationalen Breakdance-Battle, dem B.O.T.Y. (Battle of the Year) in Deutschland. Es folgten zahlreiche Titel aus renommierten nationalen und internationalen Battles. Amigo ist Mitbegründer von Dance-Unity, einer Kommunikations-Plattform, die Tänzern weltweit ein Austauschforum bietet. So wurde auch Funkin Stylez ins Leben gerufen, das inzwischen neben dem B.O.T.Y. das größte internationale Hip-Hop-Battle in Deutschland ist. In Gruppenarbeiten wie 2nd ID am tanzhaus NRW & mousonturm und in Zusammenarbeit mit der Choreografin Constanza Macras bei Hell on Earth am Hebbel am Ufer choreografierte er seine ersten kleineren Soli.

Inszenierungen/Veranstaltungen:

Photo of Adalisa  Menghini Adalisa Menghini

Adalisa Menghini wurde im italienischen Ferrara geboren, ist in Venedig aufgewachsen und wohnt derzeit in Berlin. Sie studierte zunächst in Rotterdam an der Tanzakademie, dann in Amsterdam an der School For New Dance Development. Sie hat u.a. bei Steve Paxton, Nancy Stark Smith und Pauline de Groot studiert. In Zusammenarbeit mit dem Bühnenbildner Antonio Utili vom Teatro Comunale di Ferrara war sie verantwortlich für die Choreografie des Giocabridga, einer traditionsreichen Theaterproduktion. Sie tanzte mit der Theater Compagnie Transeurope in Paris sowie in Projekten mit Yoshiko Chuma, Julian Hamilton und Mirko Gargioni. Ihre Choreographien wurden europaweit gezeigt. Sie unterrichtet Contact Improvisation und war Dozentin beim Projekt TanzZeit – Zeit für Tanz in Schulen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
AUFBRUCH AUS TROJA

Photo of Katharina  Meves Katharina Meves

Katharina Meves erhielt ihre Ausbildung bis 2005 am SEAD in Salzburg, und war 2009 Danceweb-Stipendiatin. Sie arbeitete in Wien u.a. mit Georg Blaschke und dem Tanzatelier Wien. Seit Oktober 2006 arbeitet sie mit Liquid Loft/Chris Haring. Hier performte sie u.a. im Posing Project B – The Art of Seduction (ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen der Biennale di Venezia 2007). Außerdem spielt sie im Film Burning Palace (Preis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen 2009) von Chris Haring und Mara Mattuschka. In Berlin tanzte sie bei Lara Kugelmann am Theater an der Parkaue, mit Ingo Reulecke/Lukas Matthaei und Jana Unmüßig.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
TEHRAN BANOU – LADY TEHERAN

Photo of Hakan Savaş  Mican Hakan Savaş Mican

Photo of Hakan Savaş  Mican
© MAI.FOTO Ute Langkafel

Hakan Savaş Mican, 1978 in Berlin geboren und in der Türkei aufgewachsen, zog 1997 nach Berlin zurück und machte hier 2004 sein Diplom in Architektur. Danach studierte er Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Im Rahmen des Festivals Dogland am Ballhaus Naunynstraße debütierte Mican 2008 mit Der Besuch als Autor und Regisseur am Theater, es folgte sein zweites Stück Die Schwäne vom Schlachthof, das er im November 2009 ebenfalls selbst inszenierte. 2010 schrieb er das Theaterstück Warten auf Adam Spielman, das Michael Ronen im Oktober 2010 inszenierte. Zuletzt war Mican am Ballhaus Naunynstraße für die Adaption und Inszenierung Schnee frei nach Orhan Pamuk verantwortlich. Mican schneidet zurzeit an seinem experimentellen Spielfilm Der Dolmetscher ist tot und entwickelt sein nächstes Theaterprojekt. Hakan Savaş Mican ist Stipendiat der Akademie der Künste.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
DER BESUCH
DIE SCHWÄNE VOM SCHLACHTHOF
WARTEN AUF ADAM SPIELMAN
SCHNEE
PAUSCHALREISE – DIE 1. GENERATION

Photo of Yalda  Moinzadeh Yalda Moinzadeh

Photo of Yalda  Moinzadeh
© MAI.FOTO Ute Langkafel

1983 in Teheran, Iran geboren. Engagements an der Badischen Landesbühne: 1998–2001 Romeo und Julia; 2001–2003 Shit Happens. Seit 2006 Berufsausbildung für Bühnentanz bei Balance One in Berlin.

Inszenierungen/Veranstaltungen:

Photo of Mehdi  Moinzadeh Mehdi Moinzadeh

Photo of Mehdi  Moinzadeh
© MAI.FOTO Ute Langkafel

Geboren 1978 in Hamadan, Iran. Nach seiner Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München folgten Engagements am Volkstheater Wien sowie an den Hamburger und Münchner Kammerspielen. In den Inszenierungen von Nuran David Calis spielte er in Romeo und Julia die Rolle des Tybald (Volkstheater München 2003) und in Die Räuber den Schweizer (Volkstheater Wien, 2006).
In Eliam Kraiems Theaterstück Sechzehn Verletzte spielte er 2006 den aus der Heimat geflohenen Palästinenser Mahmoud neben Michael Degen in der Inszenierung von Albert Lang an den Hamburger Kammerspielen.
Fernsehfreunde kennen ihn als Kommissar Alim Zainalow aus dem Kieler Tatort, wo er von 2002–2005 neben Axel Milberg im Einsatz war, aber auch aus zahlreichen anderen TV-Produktionen wie SOKO Leipzig, Polizeiruf 110, Der Assistent u.v.a. Zu seinen eigenen Regiearbeiten zählen die Kurzfilme Yalda – Die längste Nacht des Jahres (2003), Waledeyn (2005), Das hohe Lied der Liebe Vol. 21 (2006). 2009 gewann der Film Woman wihout Men von Shirin Neshat den Silbernen Löwen in Venedig, in dem Mehdi Moinzadeh eine der Hauptrollen spielte.
2008 entwickelte er gemeinsam mit Negar Moinzadeh die Idee für das Festival Happy Revolution. 

Inszenierungen/Veranstaltungen:
CAFÉ EUROPA vs. DOG EAT DOG
UND DER HERR SCHUF DIE KUH

Photo of Ghorban  Moinzadeh Ghorban Moinzadeh

Photo of Ghorban  Moinzadeh
© MAI.FOTO Ute Langkafe

Ghorban Moinzadeh absolvierte seine Schauspielausbildung in Teheran. Zu seinen Arbeiten zählen zahlreiche Theater- und Filmproduktionen von 1975–1986 im Iran . Seit 1990 ist er Mitglied im Ensemble der Badischen Landesbühne. Von 1995–2004 spielte er in der Theatergruppe EXIT Mannheim. Die Stücke Dreck, Mensch, Beckettraum, Mute, Do you understand? entstanden in dieser Zeit. Zu den Filmen und Kurzfilmen in denen er mitwirkte zählen Hochzeit, Rohat, Wenn der Richtige kommtYalda – Die längste Nacht des Jahres und Weiße Lügen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
CAFÉ EUROPA vs. DOG EAT DOG

Photo of Negar  Moinzadeh Negar Moinzadeh

Photo of Negar  Moinzadeh
© MAI.FOTO Ute Langkafel

Negar Moinzadeh wurde in Berlin geboren. Sie ist Mitglied beim Netzwerk junger Iraner und organisiert seit mehreren Jahren Kunst- und Kulturveranstaltungen im iranischen Kontext. Sie kuratierte das Kulturfestival Happy Revolution, das im  Dezember 2009 im Ballhaus Naunynstraße stattfand, und arbeitet an einer Film- und Fotodokumentation über das iranische Kurdistan. Sie ist Mitbegründerin des Berliner Künstlerkollektivs Little Black Fish Collective.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
HAPPY REVOLUTION

Photo of Sabina  Moncys Sabina Moncys

Sabina Moncys wuchs in Paris auf und studierte dort in den Ateliers Beaux Arts und später an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart Bühnen- und Kostümbild. In der Spielzeit 2003/04 war sie Ausstattungsassistentin am Nationaltheater Mannheim. 2001 erhielt sie das Leonardo-Da-Vinci-Stipendium, verbunden mit einem Auslandsaufenthalt in Madrid und Santa Cruz de Tenerife. In Spanien arbeitet sie seitdem regelmäßig als Bühnen- und Kostümbildnerin für Schauspiel und Ballett, u.a. am neu gebauten Opernhaus von Santa Cruz de Tenerife mit cuerpos Kandinsky von den Choreografen Helena Berthelius und Haim Adri 2006 und am Festival Internacional de Teatro Clásico de Almagro mit Molière X 2, Die lächerlichen Preziösen und Die Schule der Ehemänner von Molière, in der Regie von Adrián Daumas. Seit 2008 lehrt sie das Fach Kostümbild an der Schauspielschule Teneriffa/Gran Canaria (EAC). Am Theaterhaus Stuttgart stattete Sabina Moncys 2000 die Jugendoper ein Fremder in der Stadt in der Regie von Ernst Poettgen aus und 2007 Folk Songs Dialog, Lieder von J. Brahms und L. Berio, in der Regie von Marcelo Cardoso Gama. Sie entwickelte die Kostüme für Inszenierungen von Thomas Krupa: Unschuld von Dea Loher und Mein Bruder Tom am LTT Tübingen sowie für Carmen am Theater Ingolstadt. Für Jörg Behr schuf sie die Kostüme zu 3 Wasserspiele von Detlev Glanert am Theater Rigiblick und die komplette Ausstattung zu Così fan tutte am Stadttheater Bern. Des weiteren stattete sie u.a. Inszenierungen am Staatstheater Braunschweig, Künstlerhaus Mousonturm und dem Nationaltheater Mannheim aus.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
TEHRAN BANOU – LADY TEHERAN

Photo of Mehrdad  Nejati Mehrdad Nejati

Photo of Mehrdad  Nejati
© privat

Mehrdad Nejati (geb. 1978 im Iran) studierte Physik im Iran und war nach seinem Studium dort als Lehrer tätig. Seit 2005 lebt er in Deutschland und studiert Iranistik und Philosophie an der FU Berlin.

Seit 2008 ist er Stipendiat der Friedrich-Erbert-Stiftung. Er ist Autor des Magazins ZDMG (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft).

Inszenierungen/Veranstaltungen:
UND DER HERR SCHUF DIE KUH
SHAB-E YALDAA: L’ECRITURE FEMININE