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KÜNSTLER/INNEN T - Z

Photo of Volkan  T. Volkan T.

Photo of Volkan  T.
© Archiv 7. November

Volkan T. gilt mit als einer der Wegbereiter für den türkischen Hip Hop in Deutschland und in der Türkei. Er arbeitete mit Stars der türkischen HipHop-Szene wie Ceza, Ayben, Sahtıyan, Alaturka Mavzer, Fuat und mit deutschen Rappern wie Kool Savaş, Tone, D-Flame und Galla zusammen. Er war Mitbegründer des Musik-Labels Ruffmix Recordings und komponierte mit seinem Partner Toby Dope Stücke für verschiedene Theateraufführungen und Filmsoundtracks, u.a. für Züli Aladağs mehrfach ausgezeichneten Film Wut und für Tim Staffels Stück Mustafa Woyzeck in der Regie von Alex Holtsch. Als Bassist der Bands Devil Inside und Doom Day ist Volkan T. inzwischen auch einem breiten Heavy Metal- und Noise-Publikum bekannt. Er arbeitete ebenfalls mit internationalen Acts wie Hatebreed, Dropkick Murphys und Sworn Enemy zusammen. Am Ballhaus Naunynstraße stand er in dem Stück Dog eat Dog im Rahmen des Eröffnungsfestivals Dogland 2008 als Gitarrist auf der Bühne. TANZ DICH TOT  Hip-Hop Party ist das Format für das er regelmäßig seit 2009 im Ballhaus Naunynstraße hinter den Plattentellern steht.

Inszenierungen/Veranstaltungen:

Photo of Jasmin  Tabatabai Jasmin Tabatabai

Photo of Jasmin  Tabatabai

Jasmin Tabatabai wurde 1967 in Teheran geboren. Vor der islamischen Revolution übersiedelt sie mit ihrer Familie 1978 nach Deutschland. Nach dem Abitur absolviert sie 1986 ein Musik- und Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Kunst in Stuttgart und trat 1992 ihr erstes Engagement am Hans Otto Theater in Potsdam an. In den folgenden Jahren feiert sie als Filmschauspielerin und Musikerin große Erfolge und gewinnt zahlreiche Auszeichnungen. Der Soundtrack des Films Bandits, den sie zum großen Teil komponiert hat, erhält 1997 mit 700.000 verkauften Exemplaren eine Goldene Schallplatte. 2002 veröffentlichte sie ihr erstes Solo-Album mit dem Titel Only Love. Im Film Fremde Haut spielt Jasmin Tabatabai eine junge iranische Frau, die aus ihrem Heimatland fliehen muss, weil sie der Homosexualität bezichtigt wird und ihr nun die Todesstrafe droht. Hierfür wird Jasmin Tabatabai 2006 als beste Hauptdarstellerin für den Deutschen Filmpreis nominiert. 2008 erhält sie eine Auszeichnung für die Synchronisation des Films Persepolis von Marjane Satrapi.
Seit Herbst 2004 ist sie Vorstandsmitglied der Deutschen Filmakademie. Darüber hinaus gründete Jasmin Tabatabai im Mai 2006 zusammen mit anderen Schauspielern den Bundesverband für Film- und Fernsehschauspieler.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
HAPPY REVOLUTION
OPIUM

Photo of Sesede  Terziyan Sesede Terziyan

Photo of Sesede  Terziyan
© Marc Brinkmeier

Sesede Terziyan wurde 1981 in Nordenham als Tochter armenischer Eltern geboren und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Ihre ersten Rollen spielte sie am Deutschen Theater Berlin in Tod eines Handlungsreisenden und Die Vögel. Am Maxim Gorki Theater war sie in Ein Schiff fährt über die Donau sowie in Übergangsgesellschaft zu sehen. 2005 war sie Mitbegründerin des Berliner Off-Theaters Eigenreich.

Von 2005 bis 2007 war sie am Deutschen Theater in Göttingen engagiert. Zudem spielte sie in Fernsehfilmen wie In letzter Sekunde (SWR) und Tatort – Schatten der Angst (SWR).

Für ihre Darstellung der "Preisträgerin" in Lö Bal Almanya wurde Sesesde Terziyan im Rahmen der Kritikerumfrage der Theater heute in der Kategorie "Nachwuchsschauspielerin des Jahres" nominiert. Am Ballhaus Naunynstraße ist Sesede Terziyan außerdem in Die Schwäne vom Schlachthof, in Verrücktes Blut und in Schnee zu sehen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
DIE SCHWÄNE VOM SCHLACHTHOF
SHAB-E YALDAA: L’ECRITURE FEMININE
LÖ BAL ALMANYA
VERRÜCKTES BLUT
SCHNEE

Photo of Aleksandar  Tesla Aleksandar Tesla

Photo of Aleksandar  Tesla

1973 wird Aleksandar Tesla in Frankfurt a. M. als Kind jugoslawischer Eltern, die sich in Deutschland kennenlernen, geboren. Die Mutter Slowenin, der Vater Serbe. Er wächst dreisprachig auf. Den Armeen seiner sechsgeteilten, jugoslawischen Heimat entzieht er sich. 1996 bricht er ein BWL-Studiums ab und geht am Max-Reinhardt-Seminar in Wien in die Schauspiellehre. 2000 tritt er sein erstes Engagement am DNT in Weimar an. Es folgen u.a. Dresden, Frankfurt, Bonn, Magdeburg. 2007 zieht Aleks, mittlerweile ist er seit 10 Jahren deutscher Staatsbürger, nach Kreuzberg. Im Jahr darauf spielt er am bat-Theater/Berlin und dreht seinen ersten Spielfilm Rheingold, für den er am Filmfest München 2010 als Bester Darsteller nominiert wird. In Schnee nach Motiven des gleichnamigen Romans von Orhan Pamuk in der Regie von Hakan Savaş Mican steht er zum ersten Mal auf der Bühne des Ballhaus Naunynstraße.

  

Inszenierungen/Veranstaltungen:
SCHNEE

Photo of Adrian  Topol Adrian Topol

Photo of Adrian  Topol
© MAI.FOTO Ute Langkafel

Adrian Topol wuchs in Ahlen, Westfalen, auf und absolvierte eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule Kulturprojekt Spielhaus, Stuttgart und Theaterwerkstatt Charlottenburg, Berlin. Auszeichnungen 2007 Avanca Film Festival Award als Best Actor für die Rolle Franz in Franz+Polina, 2007 MAGNOLIA AWARD Shanghai Filmfestival als Best Actor für die Rolle Franz in Franz+Polina, 2003 der Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises – für die Rolle Abel in Königskinder. Adrian Topol ist in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, u.a. Tatort; Braams, Das Duo; Vom Atmen unter Wasser.

Am Ballhaus Naunynstraße war er in dem Stück Café Europa vs. Dog eat Dog zu sehen, das im Rahmen des Eröffnungsfestivals Dogland - Junges postmigrantisches Theater inszeniert wurde.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
CAFÉ EUROPA vs. DOG EAT DOG

Photo of Yavuz  Topuz Yavuz Topuz

Photo of Yavuz  Topuz
© Archiv 7. November

Yavuz Topuz alias “Risk-One” wurde 1977 in Bochum geboren. Anfang der Neunziger Jahre fing er mit seinen Freunden an, auf den Straßen Breakdance zu tanzen, und gründete bald darauf seine eigene Crew mit Nachwuchs-B-Boys. Nach seinem Wehrdienst zog Topuz nach Hamburg, wo er in verschiedenen Tanzschulen als Breakdance-Lehrer arbeitete. Es folgten Solo-Auftritte u.a. mit den von Kadir Memiş alias “Amigo” gegründeten Flying Steps sowie im Theater- und Varietébereich. Nach seiner Teilnahme am Tanzwettbewerb So You Think You Can Dance in der Türkei begann er in der Tanzformation des Popsängers Kenan Doğulu zu tanzen. Zur Zeit arbeitet er in Norwegen an dem Musicalprojekt Jungle Book.

Im Rahmen des Festivals DOGLAND ist er in der Tanzchoreografie ZEY’BrEaK (2009) von Kadir Memiş alias “Amigo” zu sehen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:

Photo of Serpil  Turhan Serpil Turhan

Photo of Serpil  Turhan
© Archiv 7. November

Serpil Turhan wurde in Berlin geboren und ist dort aufgewachsen. Nach einem Auslandsaufenthalt in England studierte sie der Theaterwissenschaften an der FU Berlin (2001-2004), 2004-2005 war sie Gasthörerin an der DFFB (Deutsche Film und Fernsehakademie Berlin). Seit 2006 Studium studiert Sie an der HFG (Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe) Medienkunst-Film.

Zu sehen war sie als Schauspielerin in den Kinofilmen von Thomas Arslan (Geschwister, 1996, und Der schöne Tag, 2000) und von Rudolf Thome (Rot und Blau, 2002, Frau fährt, Mann schläft, 2003 und Rauchzeichen, 2005). Außerdem hat sie in den Filmen von Neco Çelik mitgespielt: (Hall of Blame, 36 qm Stoff, 1997, und Urban Guerillas, 2001).

Im Jahr 2003 begann sie mit der Arbeit hinter der Kamera: Regieassistenz und Casting für Rudolf Thome (Das Sichtbare und Unsichtbare, 2006, Pink, 2008, und Das rote Zimmer, 2009), zweite Regieassistenz bei Erika von Moeller (Regie, Leben mit Hannah, 2005). Eigene Kurzfilme sind Isyan, Hazret und Minimal; Jahrgang 76 – ein Hörbild und Herr Berner und die Wolokolamsker Chaussee – Work in Process.

2003 war Sie Jurymitglied des Wolfgang Staudte Preis, Internationales Forum des Jungen Films, Berlinale und 2005 Jurymitglied im Wettbewerb der Kurz- und Dokumentarfilme, Filmfestival Türkei/Deutschland in Nürnberg.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
KIEZ-MONATSSCHAU: NACHRICHTEN AUS DER NAUNYNSTRASSE III

Photo of İlke  Üner İlke Üner

Photo of İlke  Üner
© MAI.FOTO Ute Langkafel


İlke Üner begann mit sieben Jahren bei dem renommierten türkischen Komponisten Tahsin İncirci Violinenunterricht zu nehmen. 1997 bis 1999 war sie Mitglied im Berliner Ensemble für klassische türkische Musik. 2000 gab sie ihr Schauspieldebüt in Neco Çeliks Kurzfilm Hexenkessel und spielte auch die Hauptrolle in dessen preisgekröntem Spielfilm Urban Guerillas (2003). 2007 arbeitete sie als Regieassistentin und Musikerin bei dem szenischen Liederabend Berlin Arabesk, der im Rahmen von Beyond Belonging Festival – Autoput Avrupa 2007 am Hebbel am Ufer inszeniert wurde.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
GAZINO ARABESK

Photo of İdil  Üner İdil Üner

Photo of İdil  Üner
© Archiv 7. November

Idil Üner begann ihre Schauspielkarriere Anfang der Neunziger Jahre im türkischsprachigen Theater Tiyatrom in Berlin. Nach Abschluss ihres Studiums an der Hochschule der Künste in Berlin 1996 spielte sie in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen, u.a. in Fatih Akıns Gegen die Wand, und arbeitete mit namhaften Filmemachern wie Rolf Schübel, Roland Suso Richter und Sandra Nettelbeck zusammen. Mit ihrer ersten Regiearbeit Die Liebenden vom Hotel von Osman gewann sie 2001 den Bundeskurzfilmpreis sowie den Preis für den besten Kurzfilm auf dem Internationalen Kurzfilmfestival Istanbul. Für ihre Rolle in Ümit Ünals Kinofilm Anlat Istanbul wurde sie 2006 auf dem Filmfestival Ankara als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. Sie spielte auch an zahlreichen Bühnen, u.a. in einer Dramatisierung von Feridun Zaimoğlu Koppstoff am Maxim Gorki Theater Berlin. Ihre erste Theaterarbeit als Regisseurin realisierte Üner 2003 mit Hysteria von Terry Johnson am Tiyatrom in Berlin. Es folgten norway.today (Tiyatrom) und Berlin Arabesk im Rahmen von Beyond Belonging – Autoput Avrupa (HAU).

 

Inszenierungen/Veranstaltungen:
GAZINO ARABESK
FUNK IS NOT DEAD!

Photo of Deniz  Utlu Deniz Utlu

Photo of Deniz  Utlu

Deniz Utlu, wurde 1983 in Hannover geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris und lebt nun als freier Autor in Berlin, wo er unter anderem das Kultur- und Gesellschaftsmagazin Freitext herausgibt. Seit mehr als zehn Jahren veranstaltet er Lesungen im gesamten Bundesgebiet und ist einer der Initiatoren der Berliner Lesereihe "Tausend Worte Tief".

Deniz Utlu erhielt verschiedene Stipendien (u.a. 2006 das Stipendium der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin, 2010 das Aufenthaltsstipendium des Eisenbacher Dorfschreibers und den Ulrich-Beer-Förderpreis und 2011 das Stipendium für Berliner Autoren des Senats). Zuletzt erschienen seine Prosaminiaturen in "Der Kuckuck aus dem Uhrwerk" (Centaurus Verlag, Hg. Eisenbacher Autorenstiftung) und "Manifest der Vielen" (Blumenbar Verlag, Hg. Hilal Sezgin).

Bei der Produktionen Was will N. in der Naunynstraße? war Deniz Utlu als Mitarbeiter der Dramaturgie tätig. Gemeinsam mit Marianna Salzmann schrieb er das Stück Tod eines Superhelden für die akademie der autodidakten. Im Rahmen des Festivals Almancı! (2011) kuratierte am Ballhaus Naunynstraße die Literaturreihe Vibrationshintergrund.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
WAS WILL NIYAZI IN DER NAUNYNSTRASSE?
TOD EINES SUPERHELDEN

Photo of Silke  Wagner Silke Wagner

Photo of Silke  Wagner
© Silke Wagner

(geb. 1968 in Göppingen/Deutschland) Silke Wagner arbeitet als bildende Künstlerin in Frankfurt am Main. Von 1995 bis 2001 studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, Frankfurt am Main. Im Mittelpunkt der Arbeiten von Silke Wagner stehen Kommunikationsprozesse. Mit ihren Arbeiten greift sie häufig aktiv in den öffentlichen Raum ein. Zu ihren Einzelausstellungen zählen u.a. der gelbe Pullover, Meyer Riegger Galerie, Karlsruhe (2001), New Old Works (Theme), Kunstverein Heilbronn (2002), Locals only?, kunstraum münchen (2004), Coöperatie Terwijde in Kooperation mit Sebastian Stöhrer, Beyond, Leidsche Rijn Utrecht (2006), n.b.k., Berlin (2008).

Seit 2001 zahlreiche Gruppenaustellungen, dazu gehören u.a. in 2006: Demokratie üben, Westfälischer Kunstverein, Münster; Normalisation, Rooseum, Malmö; Street: behind the cliché, Witte de With, Rotterdam; in 2007: skulptur projekte münster 07, Münster; L’Europe en devenir (partie 2), Centre culturel suisse, Paris; in 2008: Vertrautes Terrain – Aktuelle Kunst in/über Deutschland, ZKM, Kalsruhe; DRESSing the Message, Sprengel Museum Hannover; Brussels Biennal, Brüssel.

2002 erhielt sie ein Stipendium der Stiftung Kunstfonds; von 2005 bis 2006 war sie Stipendiatin der Hessischen Kulturstiftung und 2006 des Goethe Institutes in Krakau. Ihre Arbeit wurde 2007 mit dem Maria Sibylla Merian-Preis durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
KAHVEHANE: TURKISH DELIGHT – GERMAN FRIGHT?

Photo of Lea  Walloschke Lea Walloschke

Photo of Lea  Walloschke

Lea Walloschke studierte Bühnenkostümbild an der UdK Berlin. Sie entwickelte u.a. Bühnen- und Kostümbilder für Educationprojekte der Berliner Phillharmonie. Für das Jubiläumsstück der Sophiensaele Halbe Ewigkeit, für Kurzoper Camille (UA, Komische Oper), für die Oper Herzog Blaubarts Burg, (Regie: Reyna Bruns)  Des Weiteren arbeitete sie als Szenenbildnerin, Kostümbildnerin, Storyboardzeichnerin und Songwriterin beim Film, als freie Künstlerin mit Installationen und Objekten für  Ausstellungen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
DIE SCHWÄNE VOM SCHLACHTHOF
LÖ BAL ALMANYA

Photo of Laurens  Walter Laurens Walter

Photo of Laurens  Walter
© Archiv 7. November

Laurens Walter schloss 2001 die Westfälische Schauspielschule Bochum ab. Neben zahlreichen Engagements an deutschen Bühnen besuchte er Workshops von Caroline Pecheny vom Théâtre du Soleil. 2003 bis 2005 leitete er den Jugendclub des Theaters Aachen. Laurens Walter spielte auch in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen. 2008 wurde er für seine Hauptrolle in Timo Müllers Morscholz auf dem Internationalen Filmfest München zum Besten Nachwuchsdarsteller nominiert. Seit 2008 spielt er auch bei der Blue Man Group. Außerdem unterrichtet er Kinder und Jugendliche. Für das Ballhaus Naunynstrasse spielte er in Gazino Arabesk.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
GAZINO ARABESK
FUNK IS NOT DEAD!

Photo of Viola  Weltgen Viola Weltgen

Nach einem einjährigen Praktikum am Stadttheater in Lübeck studierte Viola Weltgen zunächst Buchillustration in Hamburg und im Anschluss Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Seit ihrem Diplom 2003 ist sie freiberuflich als Ausstatterin für Film- und Theaterproduktionen tätig, arbeitete u.a. für das Staatsschauspiel Dresden, das Nationaltheater Weimar, das Staatstheater Stuttgart, den Theaterdiscounter Berlin und für die Neuköllner Oper in Berlin.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
AUFBRUCH AUS TROJA

Photo of Michael  Wenzlaff Michael Wenzlaff

Photo of Michael  Wenzlaff

Michael Wenzlaff besuchte nach einem Studium der Freien Kunst in Hannover die Berliner Schule für Schauspiel. Er ist Ensemblemitglied beim Theater Aspik und hatte Engagements u.a. am Theater Freiburg, Hebbel am Ufer, Maxim Gorki Theater, Theater an der Parkaue, Kampnagel, Rotterdamse Shouwburg in Produktionen von Uli Jaeckle, Neco Çelik, Anja Gronau, Chris Kondek, Ko van den Bosch, Katja Fillmann, Christoph Roos, Hakan Savaş Mican und Nurkan Erpulat.

Im Kino war er zuletzt als Gecko in Bis auf’s Blut von Oliver Kienle zu sehen. Am Ballhaus Naunynstrasse spielt er u.a. in  Die Schwäne vom Schlachthof, Schnee und Lö Bal Almanya.

 

 

Inszenierungen/Veranstaltungen:
KAHVEHANE: TURKISH DELIGHT – GERMAN FRIGHT?
SCHATTENSTIMMEN
DIE SCHWÄNE VOM SCHLACHTHOF
LÖ BAL ALMANYA
SCHNEE

Photo of Shachar  Werechson Shachar Werechson

Photo of Shachar  Werechson

Shachar Werechson, 1982 geboren, studierte an der Mosrara School of Art and Photography in Jerusalem. Heute arbeitet er als freiberuflicher Bühnen- und Lichtdesigner, Programmierer und Techniker und zeigte seine beruflichen Fähigkeiten bisher in über einhundert Produktionen unterschiedlicher Genres (Tanz, Theater, Konzerte, Kunstausstellungen). Seine letzten Projekte im Theaterbereich waren u.a. Matinee im Gerar Behard Center in Jerusalem (2008, Regie: Tzvika Fishzon). The Imposter und Twenty Five im Acco Theater beim Acco Fringe Festival 2010 in Israel. Für Michael Ronen hat er als Lichtdesigner bei Romeo and Juliette im The lab Theater in Jerusalem (2010) und bei Warten auf Adam Spielmann (2010) und Perikızı (2011) am Ballhaus Naunynstraße gearbeitet.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
PERİKIZI
WARTEN AUF ADAM SPIELMAN

Photo of Magda  Willi Magda Willi

Photo of Magda  Willi

Magda Willi wurde 1978 in Zürich geboren. 1999–2003 studierte sie Bühnen- und Kostümbild am Central St. Martins College of Art and Design in London, wo sie zudem assistierte und freie Projekte realisierte. Ab 2004 arbeitete sie an der Schaubühne am Lehniner Platz, erst als Bühnenbildassistentin, 2005–2008 dann als feste Bühnen- und Kostümbildnerin. Seit 2008 ist sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Magda Willi hat unter anderem mit Thomas Ostermeier, Roger Vontobel und Rafael Sanchez zusammengearbeitet. Mit den Regisseuren Benedict Andrews, Sebastian Nübling und Ingo Berk sowie mit der Theatergruppe Turbo Pascal verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Verrücktes Blut ist ihre erste Zusammenarbeit mit Nurkan Erpulat.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
VERRÜCKTES BLUT

Photo of Alexander  Wolf Alexander Wolf

Er studierte an der Weißensee Kunsthochschule Berlin bei Prof. Volker Pfüller. Während der Ausbildung war er als Bühnenbildassistent bei Ruth Berghaus tätig und beendete sein Studium 1993 mit dem Diplom. Seitdem arbeitet er als freiberuflicher Bühnenbildner u.a. für das Theater Freiburg, Schauspiel Leipzig, Theater Neumarkt in Zürich, Landestheater Linz, Theater Graz, Theater Magdeburg, das Südthüringische Staatstheater Meiningen, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-platz Berlin, am Nationaltheater Luxemburg und dem Théâtre National de Chaillot Paris.

Mit Sebastian Baumgarten arbeitete er in Freiburg an Moritz Rinkes Die Nibelungen und Tschechows Onkel Wanja und zuletzt am Südthüringischen Staatstheater Meiningen an Sophokles’ Ajax.

Am schauspielhannover schuf er das Bühnenbild von William Shakespeares Richard III. in der Regie von Sebastian Baumgarten.

Am Ballhaus Naunynstraße zeichnet er für die Bühnenbilder bei Cafe Europa vs. Dog eat Dog, Der Besuch und Nathan Messias verantwortlich.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
CAFÉ EUROPA vs. DOG EAT DOG
DER BESUCH
NATHAN MESSIAS

Photo of Paul  Wollin Paul Wollin

Photo of Paul  Wollin

Paul Wollin ist 1989 in Berlin geboren. Seit 2009 studiert er an der Filmschauspielschule Berlin. Zurzeit spielt er im Deutschen Theater in der Produktion Clash von Nurkan Erpulat. Seit Februar 2011 sammelt er auch Filmerfahrungen in einer Produktion für das Fernsehen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
VERRÜCKTES BLUT

Photo of Murti  Yol Murti Yol

Photo of Murti  Yol
© Metin Yilmaz

Murti Yol wurde 1961 in Iğdir/Türkei geboren; 1978 kam er nach Berlin, wo er bis heute lebt. Er ist Mitbegründer des Diyalog Theaterfestes, dessen künstlerischer Leiter er bis heute ist. Von 1979 bis 1984 war er Mitglied im Ensemble Berliner Darsteller; er spielte am Tiyatrom Theater Berlin, am Berliner Familientheater. Theaterengagements u.a. am Theater der Jugend sowie den Münchener Kammerspielen. 1988 bis 1989 spielte er bei der Ufa Fabrik Berlin und der Berliner Compagnie. Zu seinen zahlreichen Rollen in Film und Fernsehen gehören u.a. Alarm für Cobra 11, Zwei Engel auf Streife, Soko Kiezbühl und GSG9 die Spezialeinheit. 2007 stand er für den Kinofilm Evet, ich will (2007) von Sinan Akkuş vor der Kamera.

Am Berliner Ensemble in Nachtasyl war er in der Inszenierung von Thomas Langhoff zu sehen (2010). Davor stand er in Vorsicht Grenze (2007) von Rudolf Stodolaund und in Jenseits – Bist du schwul oder bist du Türke? von Nurkan Erpulat und Tunçay Kulaoğlu (Hebbel am Ufer, 2008, Wiederaufnahme Ballhaus Naunynstraße 2008) auf der Bühne.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
JENSEITS – BIST DU SCHWUL ODER BIST DU TÜRKE?
ABRAHAM UND DIE METZGER

Photo of Erdal  Yıldız Erdal Yıldız

Photo of Erdal  Yıldız
© MAI.FOTO Ute Langkafel

Erdal Yıldız wurde in Tunceli, Türkei, geboren. Er debütierte 1999 gleich mit mehreren Filmen im Kino: Seine Rollen in Aprilkinder, Lola & Bilidikid, Finlandia und Freunde machten Erdal Yıldız zu einem anerkannten Darsteller des deutschen Films. Daneben wirkte er an zahlreichen Kurzfilmen und Fernsehproduktionen mit, wie etwa den beliebten Eva Blond-Folgen und einigen Tatort-Folgen. Auf der 55. Berlinale war er im Februar 2005 im Wettbewerbsbeitrag, One day in Europe, zu sehen. 2006 spielte er in Dogville in der Theaterfabrik Hamburg unter der Regie von Nils Daniel Finckh. Im Herbst 2008 ist Erdal Yildiz in der Soko Leipzig-Sonderfolge Istanbul Connection zu sehen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
DOGLAND

Photo of Mehmet  Yılmaz Mehmet Yılmaz

Photo of Mehmet  Yılmaz
© Ute Langkafel, Maifoto

Mehmet Yılmaz studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Saarbrücken. Im Film war er u.a. in Roland Emmerichs Moon 44 und in Beyond the Sea von und mit Kevin Spacey zu sehen. Er spielte u.a. am Schauspiel Stuttgart, Theater unterm Dach, BAT-Theater, Ulmer Theater, Stadttheater Ingolstadt, Stadttheater Heilbronn, Staatstheater Saarbrücken, Stadttheater Heidelberg, Landestheater Esslingen und am Ballhaus Naunynstraße. Darüber hinaus ist er Synchron- und Hörspielsprecher u.a. für den WDR, NDR, RBB, und Deutschlandradio. Am Ballhaus Naunynstraße spielte er in Café Europa vs. Dog Eat Dog, Der Besuch, Jenseits – Bist du schwul oder bist du Türke?, Das Märchen vom letzten Gedanken, Die Schwäne vom Schlachthof, Lö Bal Almanya, Warten auf Adam Spielman und in Schnee.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
CAFÉ EUROPA vs. DOG EAT DOG
DER BESUCH
JENSEITS – BIST DU SCHWUL ODER BIST DU TÜRKE?
DAS MÄRCHEN VOM LETZTEN GEDANKEN
DIE SCHWÄNE VOM SCHLACHTHOF
LÖ BAL ALMANYA
FUNK IS NOT DEAD!
WARTEN AUF ADAM SPIELMAN
SCHNEE
PERİKIZI

Photo of Feridun  Zaimoğlu Feridun Zaimoğlu

Photo of Feridun  Zaimoğlu
© Iko Freese / drama-berlin.de

Feridun Zaimoğlu wurde im anatolischen Bolu geboren und lebt seit 1965 in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er seither als Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker und Journalist arbeitet und lebt.
Als Schriftsteller begann er 1995 mit Kanak Sprak, einem Angriff gegen den romantischen Multikulturismus. Das Buch ist zugleich eine Streitschrift für die Kultur der Ausgegrenzten. Für die Erzählung Häute erhielt er 2003 den Jurypreis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Theaterfassungen und Drehbücher schreibt Zaimoğlu vor allem in Kooperation mit Günter Senkel. 2003 eröffnete die Spielzeit der Münchner Kammerspiele mit Othello in einer Fassung von Zaimoğlu und Senkel. Seither entstanden zahlreiche gemeinsame Theaterstücke und Bearbeitungen, darunter Casino leger (UA 2003 Schauspiel Frankfurt), Ja. Tu es jetzt (UA 2003 Junges Theater Bremen), Halb so wild (UA 2004 Schauspielhaus Kiel), Lulu Live (UA 2005 Münchner Kammerspiele) und Romeo und Julia (UA 2006 Theater Kiel),
Schwarze Jungfrauen (UA 2006) am Hebbel am Ufer, Berlin. Für Schwarze Jungfrauen wurden die Autoren in der Jahresumfrage von »Theater heute« auf Platz zwei der Dramatiker des Jahres 2006 gewählt.

Feridun Zaimoğlu zählt zu den wichtigsten und erfolgreichsten deutschsprachigen Romanautoren und wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Zu seinen Werken zählt das viel beachtete und preisgekrönte Migrations-Epos Leyla (2006). Für seinen Roman Liebesbrand wurde ihm 2008 der Internationale Buchpreis Corine verliehen. Sein neuester Roman Hinterland ist 2009 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
SCHATTENSTIMMEN

Photo of Sara-Hiruth  Zewde Sara-Hiruth Zewde

Photo of Sara-Hiruth  Zewde

Sara-Hiruth Zewde wurde als Kind einer deutschen Mutter und eines äthiopischen Vaters in Leipzig geboren. Aufgewachsen in West- Berlin, hat sie zunächst ein Jurastudium begonnen, das sie bald abbrach, um Schauspiel zu studieren. 2008 hat sie ihre Ausbildung am Europäischen Theater Institut in Berlin abgeschlossen. Dort war sie unter anderem als Bottle in Lofter, oder das verlorene Gesicht (G. Weisenborn) in der Regie von Frido Solter zu sehen. 2007 hat sie beim Festival 100° in den Sophiensaelen neben anderen Rollen auch in eigener Regie eine Frau aus Nur Kinder, Küche, Kirche  von Dario Fo und Franca Rame gespielt.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
AUFBRUCH AUS TROJA

Photo of Katja  Zinsmeister Katja Zinsmeister

Photo of Katja  Zinsmeister

Katja Zinsmeister wurde in Stuttgart geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst-Busch in Berlin arbeitete sie am Maxim-Gorki-Theater Berlin, am Bremer Theater, den Sophiensaele, am HAU am Theaterdiscounter und zuletzt am Theater Aachen. Außerdem spielt sie in diversen Film- und Fernsehproduktionen. Sie lebt als freischaffende Schauspielerin in Berlin. 2006 war sie in Neco Çeliks Inszenierung Schwarze Jungfrauen am HAU zu sehen.

Inszenierungen/Veranstaltungen:
SCHWARZE JUNGFRAUEN