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Mit

Hendrik Arnst
Henny Reents
Sesede Terziyan
Michael Wenzlaff
Mehmet Yılmaz

Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße, UA im November 2009 gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Interkulturelle Projektförderung des Landes Berlin.

DIE SCHWÄNE VOM SCHLACHTHOF

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Text und Regie: Hakan Savaş Mican
Wiederaufnahme 4.–7.3.2010, 20 Uhr

Ohne Pass und Grenzkontrolle kamen in die DDR nur die kleinen Jungen, die zwischen 1966 und 1975 in der Spree ertranken. Für Hakan Savaş Mican sind die ertrunkenen Kinder der Ausgangspunkt für das Stück über die Mauer und den Mauerfall aus postmigrantischer Perspektive. In Bruchstücken von Erinnerungen wird Geschichte erzählt: Von West-Berliner Kindern, die im Schatten der Mauer aufgewachsen sind; von der Kommunistin aus Izmir, die ins Land ihrer Träume, in die DDR floh; vom anatolischen Landarbeiter, der in Magdeburg mit Döner das große Geld machte, aber seine Unschuld verlor, und von einem West-Berliner Migrantenjungen, der sich in ein Mädchen aus Marzahn verliebte. Die Schwäne vom Schlachthof ist eine Suche nach verlorenen Erinnerungen an eine vergangene Zeit, als die Grenzen und Mauern durch Berlin und zwischen den Menschen noch sichtbarer Beton waren.

DIE SCHWÄNE VOM SCHLACHTHOF


Was Mican, der das Stück auch selbst geschrieben hat, aus den Interviews mit vier real existierenden Personen entwickelt hat und wie er die Erinnerungen an die ertrunkenen Kinder wie surreale Träume zwischen diese Geschichten spinnt, ist spannend, traurig und verrückt. Michaela Schlagenwerth, Berliner Zeitung

Mican dreht den Blickwinkel um und erzählt: Mann türkisch – West, Frau deutsch – Ost; eine Liebesgeschichte zum Heulen komisch. Milena Hadatty, RBB

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