. .

 

Bühne und Kostüm
Magda Willi

Licht
Hans Leser

Musikalische Leitung
Tobias Schwencke

Dramaturgie
Jens Hillje

Produktionsleitung
Kathi Bonjour

Maske
Semra Kader

Regieassistenz
Paulina Papenfuß

Dramaturgieassistenz
Nora Haakh

Assistenz Bühne und Kostüm
Kathi Bonjour

Mit
Nora Abdel-Maksoud
Hassan Akkouch
Tamer Arslan
Murat Dikenci
Pınar Erincin
Aylin Esener
Adrian Saidi
Paul Wollin

 

Trailer



Eine Koproduktion des Ballhaus Naunynstraße und der Ruhrtrienale. Frei nach dem Film La Journée da la Jupe, Drehbuch und Regie Jean-Paul Lilienfeld. Aufführungsrechte: Pegasus GmbH Theater und Medienverlag, 2010.

Foto: Esra Rotthoff

VERRÜCKTES BLUT

Ticket buchen

Ein Klassiker
Von Nurkan Erpulat und Jens Hillje
Regie:
Nurkan Erpulat
4.–6., 22.–24. und 26.–28. Juni 2012, 20 Uhr

Junge Männer mit Hintergrund versetzen neuerdings die deutsche Gesellschaft im alltäglichen Endkampf um die abendländische Zivilisation in Angst und Schrecken. Ihr Hintergrund ist meist ein migrantischer oder muslimischer oder bildungsferner. Manchmal treibt diese Angst auch Wurzeln, die sind dann vorzugsweise türkisch oder arabisch. Dann zwingen diese jungen Männer ihre Frauen Kopftuch zu tragen, und statt sich zu bilden und zu arbeiten zeugen die Integrationsverweigerer auch noch ununterbrochen weitere neue Kopftuchmädchen. Soweit die gängigen Klischees in der gegenwärtigen "Islamdebatte". Die einzige Hoffnung auf Rettung vor dem Untergang richtet sich nun auf die gute alte deutsche Schule, also: Bildung, Bildung, Bildung!!!

VERRÜCKTES BLUT


Eine der Lehrerinnen, auf denen die letzte Hoffnung der Nation ruht, bekommt eines Tages eine einzigartige Chance: Sie versucht ihren disziplinlosen Schülern mit Migrationshintergrund gerade Friedrich Schiller und seine idealistischen Vorstellungen vom Menschen nahe zu bringen, als ihr eine Pistole in die Hände fällt, eine echte. Kurz zögert sie, dann nimmt sie ihre Schüler als Geiseln und zwingt sie mit vorgehaltener Waffe, auf die Schulbühne zu treten und zu spielen. Denn allein Theater kann die Welt noch retten und heilen.

Mit dieser Geiselnahme hebt nun nicht nur ein abgründiger Tanz der Genres vom Thriller über die Komödie zum Melodrama an, sondern auch die lustvolle Dekonstruktion aller vermeintlich klaren Identitäten.

« zurück